
Der mittlerweile 22. Bond schlieĂt inhaltlich an den letzten, âCasino Royaleâ, an. Nachdem er von Vesper, der Frau, die er geliebt hat, betrogen wurde, kĂ€mpft 007 gegen das Verlangen an, seine nĂ€chste Mission zu einer persönlichen Angelegenheit zu machen. Fest entschlossen, die Wahrheit aufzudecken, verhören Bond und M (Judi Dench) Mr White (Jesper Christensen), der enthĂŒllt, dass die Organisation, die Vesper erpresst hat, viel komplexer und gefĂ€hrlicher ist als zunĂ€chst angenommen. Die forensische Abteilung des Geheimdienstes kann einen Mi6-VerrĂ€ter mit einem Bankkonto in Haiti in Verbindung bringen. Aufgrund einer Verwechslung macht Bond dort die Bekanntschaft der schönen aber resoluten Camille (Olga Kurylenko), eine Frau, die ihre eigene Vendetta fĂŒhrt. Camille bringt Bond direkt zu Dominic Greene (Mathieu Amalric), einem rĂŒcksichtslosen GeschĂ€ftsmann und der treibenden Kraft innerhalb der mysteriösen Organisation. Auf einer Mission, die ihn nach Ăsterreich, Italien und SĂŒdamerika fĂŒhrt, findet Bond heraus, dass Greene ein Komplott schmiedet und versucht, die totale Kontrolle ĂŒber eine der wichtigsten natĂŒrlichen Ressourcen der Welt zu gewinnen. Um das zu erreichen, drĂ€ngt er auf einen Deal mit dem im Exil lebenden General Medrano (Joaquin Cosio). Indem Greene seine Partner in der Organisation benutzt und seine einflussreichen Kontakte bei der CIA und in der Britischen Regierung manipuliert, verspricht er, das gegenwĂ€rtige Regime eines lateinamerikanischen Staates zu stĂŒrzen und dem General die Macht zu ĂŒbertragen â als Gegenleistung fĂŒr ein scheinbar wertloses StĂŒck Land. Inmitten eines Minenfeldes aus Betrug, Mord und TĂ€uschung, verbĂŒndet sich Bond mit alten Freunden, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Auf der Suche nach dem Mann, der fĂŒr den Verrat an Vesper verantwortlich ist, muss 007 der CIA, den Terroristen und sogar M immer einen Schritt voraus sein, um Greenes dunkle Machenschaften aufzudecken und seine Organisation zu stoppen.
Handlung
TrauerJames Bond hat den Tod seiner Geliebten Vesper noch immer nicht ĂŒberwunden und macht sich auf die Suche nach dem Mörder. Gemeinsam mit M (Judi Dench) verhört er Mr. White (Jesper Christensen) und erfĂ€hrt, dass die Organisation, die Vesper erpresst hat, viel komplexer und gefĂ€hrlicher ist, als er angenommen hat. Doch gerade als die Agenten weitere Informationen aus Mr. White herausfoltern wollen, schieĂt ihn ein MI6-VerrĂ€ter frei.
Auf der SucheDie Spur fĂŒhrt Bond nach Haiti, wo er dem rĂŒcksichtslosen GeschĂ€ftsmann Dominic Greene (Mathieu Amalric) in die Quere kommt, der gerade seine ausgediente Gespielin Camille (Olga Kurylenko) entsorgen will. Greene tritt nach auĂen hin als gewitzter Umweltaktivist auf, ist aber in Wahrheit nur darauf aus, lebensnotwendige Ressourcen zu beherrschen, um seinen Profit und seine Macht zu maximieren. Gerade ist er dabei, dem bolivianischen Ex-Diktator General Madrano ein nur scheinbar wertloses StĂŒck WĂŒste abzuhandeln. Mithilfe seiner Partner in der geheimen Organisation und seiner einflussreichen Kontakte bei der CIA und der Britischen Regierung verspricht er das gegenwĂ€rtige Regime eines lateinamerikanischen Staates zu stĂŒrzen, und dem General die Macht zu ĂŒbertragen, wenn der ihm dafĂŒr den Landstrich ĂŒberlĂ€Ăt.
Der Organisation auf der SpurDoch da kommt ihm James Bond in die Quere, der hat sich mittlerweile ohne Erlaubnis von M auf die Suche nach den Mördern von Vesper gemacht. Bei einem wichtigen Treffen von Greene und General Madrano rettet Bond der attraktiven Camille das Leben und hilft ihr zu entkommen. Keineswegs dankbar fĂŒr die Rettung, erklĂ€rt sie Bond, dass sie noch eine Rechnung mit dem General offen hat, der ihre Familie getötet hat. Inmitten eines Minenfeldes aus Betrug, Mord und TĂ€uschung, verbĂŒndet sich Bond mit alten Freunden, um Licht ins Dunkel der geheimen Organisation zu bringen. Auf der Suche nach dem Mann, der fĂŒr den Verrat an Vesper verantwortlich ist, muss 007 der CIA, den Terroristen und sogar M immer einen Schritt voraus sein, um Greenes dunkle Machenschaften aufzudecken und seine Organisation zu stoppen.
WissenswertesProduzent Wilson legte den Titel fĂŒr den Film erst kurz vor der offiziellen Pressekonferenz am 24. Januar 2008 fest. Er ist einer Kurzgeschichte aus Ian Flemings Kurzgeschichtensammlung â007 James Bond greift einâ entnommen. Im Juni 2008 wurde der offizielle deutsche Titel als Ein Quantum Trost bekanntgegeben, damit der Bezug zur Organisation âQuantumâ im Film nicht verloren geht. Der Name der Kurzgeschichte lautet im deutschen Original âEin Minimum an Trostâ.Der Song âAnother Way To Dieâ, gesungen von Jack White and Alicia Keys, ist das erste Duett das fĂŒr einen James Bond Film produziert wurde. FĂŒr den Titelsong war weiterhin lange Zeit Amy Winehouse im GesprĂ€ch. Sie reichte nach einigen Differenzen mit ihrem Produzenten Mark Ronson auch mehrere Demoaufnahmen ein. Allerdings stand besonders die groĂe Zahl negativer Meldungen ĂŒber die KĂŒnstlerin ihrer Wahl von Anfang an im Weg. Daraufhin gab Winehouse bekannt, dass sie ihr abgelehntes Lied am selben Tag wie âAnother Way to Dieâ veröffentlichen möchte.Offensichtlich hat sie dies aber nicht geschafft, da zum Zeitpunkt der Radiopremiere von âAnother Way to Dieâ am 29.Juli 2008 keine weiteren Informationen zum Verbleib ihres Titellieds vorlagen und zudem ihr ZerwĂŒrfnis mit Mark Ronson dazu gefĂŒhrt hat, dass sie fĂŒr neue Aufnahmen wieder mit dem Produzenten ihres DebĂŒts Salaam Remi zusammenarbeitet.Am 1. April 2008, wĂ€hrend der Filmarbeiten in Chile, fuhr der BĂŒrgermeister einer chilenischen Kleinstadt, Carlos Lopez (der fĂŒnf Monate vorher von seinem Amt suspendiert worden war) mit seinem Auto in den Drehort. Er war wĂŒtend, weil Antofagasta als zu Bolivien gehörend dargestellt werden sollte, was es bis zum Salpeterkrieg auch war. Er sagte, Regierungen könnten auch solche Andeutungen in Filmen fĂŒr politische Zwecke missbrauchen. AuĂerdem war Lopez verĂ€rgert ĂŒber die ĂŒbermĂ€Ăigen SicherheitsmaĂnahmen am Set. Er werde dadurch an die Diktatur von Augusto Pinochet erinnert. Lopez wurde vorĂŒbergehend verhaftet.
WeiterfĂŒhrende InformationenWeitere Informationen im InternetPressespiegel zum Film auf film-zeit.deFilmkritik von Peter Ditzbold auf KultHit.deRezension von Julian Reischl auf moviemaze.deKritik von Sophie Albers auf stern.deInterview mit Regisseur Marc Forster auf gq-magazin.deInterview mit Regisseur Marc Forster auf moviesonline.ca (engl.)Gesammelte Kritiken auf rottentomatoes.com
QuellenEin Quantum Trost in der deutschen Wikipedia